Schule am Mainbogen

Schule am Mainbogen
Fachfeldstr. 34 | 60386 Frankfurt am Main / Fechenheim

Aktuelles

Im Oktober 2018 erlitt die Schule am Mainbogen einen schweren Wasserschaden. Grund für diesen war ein geplatztes Ventil im zweiten Obergeschoss, durch welches ein ganzes Wochenende lang Wasser bis hinunter in die Mensa floss. Das Ausmaß des Schadens war enorm, so waren beispielsweise in den beiden Musikräumen und im Musiklager alle (Lieder-)Bücher und eine große Anzahl der Instrumente durch das Wasser beschädigt worden.

Frau Kummer, die den Fachbereich Musik an der Schule am Mainbogen leitet, erläuterte bei den Konzerten der Klezmerband elsePelse am 24.11.2018 und am 19.01.2019 im Schwan Gesellschaftszimmer in Fechenheim dem Publikum die aktuelle Lage des Fachbereichs Musik. Die fünf Mitglieder von elsePelse (Brigitte Friebertshäuser, Sebastian Strecker, Carmen Thome, Günter Krause und Lui Jessl) sowie Birgit Herold, die den Aufritt mit Gedichten von Emerenz Meier und Heinrich Heine bereicherte, spendeten die Einnahmen der beiden Abende dem Fachbereich Musik der Schule am Mainbogen.

elsePelse in Aktion: Frau Friebertshäuser, Herr Stecker, Frau Thome, Herr Krause und Herr Jessl (von links)

Die Anteilnahme von elsePelse und den Besuchern war so groß, dass neben den großzügigen Geldspenden der Schule sogar Instrumente und Verstärker zur Verfügung gestellt wurden. Durch die große Anzahl an gespendeten Gitarren ist es seitdem sogar möglich den Schülerinnen und Schülern der Schule am Mainbogen, die die Gitarren AG besuchen, ein Leihinstrument zur Verfügung zu stellen, welches sie mit nach Hause nehmen dürfen, um dort üben zu können.

Herr Krause (links) und Frau Friebertshäuser (rechts) spielen auf den gespendeten Gitarren.

Durch einen der Auftritte von elsePelse wurde Frau Goihl, Gemeindereferentin im Ruhestand, auf den Wasserschaden der Schule am Mainbogen aufmerksam. So nahm Frau Nagel, die ein Mitglied vom Ortsausschuss der Gemeinde ist, Kontakt zu Frau Kummer auf und informierte diese über den Sommer-Biergarten, der seit 2013 in Fechenheim veranstaltet wird und soziale Projekte unterstützt. Die Idee mit Hilfe eines Sommer-Biergartens Geld für soziale Projekte zu sammeln, hatte damals der Verwaltungsratsvorsitzende der Pfarrgemeinde Herz Jesu Fechenheim. Sie entstand aus dem Wunsch heraus einen Bus zu finanzieren, mit dessen Hilfe ältere und gebrechliche Menschen zur Kirche gefahren werden können. Bis heute ist der Sommer-Biergarten zu einem Stadtteilprojekt gewachsen.

Bisher hat die Pfarrgemeinde Herz Jesu Fechenheim, die eine der vier Kirchorte der Pfarrei St. Josef mit Sitz in Bornheim ist, soziale Projekte, wie das Frauenhaus, im Rahmen des Caritas Wohnwagenprojekts (Resozialisierungsmaßnahme für Obdachlose) eine Initiative für einen Duschcontainer, den BONI-Bus vom Bonifatiuswerk, den barrierefreien Zugang zur Kirche und das Fußballprojekt für Kinder in der Flinschstraße, unterstützt.

In dem Zeitraum vom 28.06.2019 bis zum 30.08.2019 sammelte die Pfarrgemeinde Herz Jesu Fechenheim eine beachtliche Geldspende ein, die sie dem Fachbereich Musik der Schule am Mainbogen stiftete. Durch die Geldspende konnte Frau Kummer für den Fachbereich Musik zahlreiche (Percussions-)Instrumente anschaffen, darunter beispielsweise einen Klassensatz an Cajons, mehrere Djembes und Boomwhackers.

Die Schüler/innen der Klasse 5c spielen im Musikunterricht unter der Leitung von Frau Kummer auf den neu angeschafften Cajons.

Herr Schäfers (links) und Herr Braun (rechts), die für die Organisation des Sommer-Biergartens zuständig sind, testen die Cajons.

Darüber hinaus ermöglichte die Geldspende auch den bereits vorhandenen Klassensatz an Keyboards jeweils mit Kopfhörern und einer Lernhilfe aus Pappe, die mit einer Klaviatur und Notennamen versehen ist, auszustatten. So erfreuen sich die Schülerinnen und Schüler der Keyboard AG sowie der Klasse 5c unter der Leitung von Frau Kummer während des Schwerpunktfaches Ästhetische Bildung an der Lernhilfe und haben bereits gelernt Kinderlieder wie „Bruder Jakob“, „Der Kuckuck und der Esel“ und „Head and shoulders“ auf dem Keyboard zu spielen.

Die Schüler/innen der Keyboard AG üben an den Keyboards ihre Stücke ein.

Der nächste Sommer-Biergarten ist bereits in Planung. Nähere Informationen finden Sie auf der folgenden Homepage:
www.stjosef-frankfurt.de

15 Schülerinnen und Schüler legen Deutsches Sprachdiplom für Seiteneinsteiger ab

Das Deutsche Sprachdiplom Stufe 1 ist eine Sprachprüfung für Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache, die nach mehrjährigem schulischem Deutschunterricht abgelegt werden kann. Die Prüfung umfasst die vier Bereiche mündliche Kommunikation,  Hörverstehen, Leseverstehen und schriftliche Kommunikation. Sollten einzelne  Schüler nur einige Bereiche der Prüfung bestanden haben, werden auch Teilkompetenzen zertifiziert.

Eine solche Prüfung haben 15 Schülerinnen und Schüler der Schule am Mainbogen vor den Sommerferien bei ihren Lehrkräften Andrea Köneke-Schrader, Elena Sivinova und Julijana Zivkovic abgelegt. Die engagierten Kolleginnen erhielten durch eine zeitintensive mehrtägige Fortbildung in Frankfurt die Zertifizierung zur Durchführung einer Prüfung und führten diese gemeinsam mit Frau Christiane Heeb vom Hessischen Kultusministerium, Programmleiterin für das Deutsche Sprachdiplom in Hessen, durch.

Hervorragendes Ergebnis der Schule

Die  schriftlichen Ergebnisse, die zentral korrigiert werden, liegen jetzt vor. Christiane Heeb betont in ihrem Schreiben an die Schule: „Zum hervorragenden Ergebnis der Schule gratuliere ich Ihnen herzlich und danke Ihnen für die geleistete Arbeit und für die gute Zusammenarbeit.“ Schulleiterin Christine Georg ergänzt: „Dieses Lob erfüllt uns mit Stolz. Die Schüler waren sehr fleißig und haben alle A2- und B1-Niveau erreicht. Unsere neue DaZ-Fachbereichsleiterin, Andrea Köneke-Schrader, hat diese Prüfung gemeinsam mit dem DaZ-Team hervorragend organisiert. Der neue Kurs startet direkt nach den Sommerferien. An dieser Stelle ist es mir auch ganz wichtig, mich im Namen der Schulgemeinde für die tatkräftige Unterstützung unserer Schulamtsdezernentin und dem ABZ des Staatlichen Schulamtes zu bedanken. Ohne eine entsprechende Stundenzuweisung und ohne neu implementierte Fortbildungen wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen.“  Schülerinnen und Schüler können auch künftig das Deutsche Sprachdiplom an der Schule am Mainbogen ablegen.

Verpackungen, To-go-Becher oder Flaschen: Statt Dinge nach dem Gebrauch im Mülleimer zu entsorgen, werden sie oft achtlos an den Straßenrand oder in die Natur geworfen. Am „Sauberhaften Schulweg“ waren deshalb die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c der Schule am Mainbogen unterwegs, um die Umwelt von diesem Abfall zu befreien. Die Aktion „Sauberhafter Schulweg“ findet bereits seit 2002 jährlich im Rahmen der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ des Hessischen Umweltministeriums statt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für eine intakte Umwelt, den Wert von Ressourcen und die Wichtigkeit von Abfallvermeidung zu sensibilisieren und zu schärfen. Die Schülerinnen und Schüler können sich als Vorbilder für den Umweltschutz engagieren und treten somit auch mit gesellschaftlicher Verantwortung in die Öffentlichkeit.

In unseren zwei Intensivklassen konnte der Unterricht in diesem erneut von Corona geprägten Schuljahr unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen weitestgehend in Form von Präsenzunterricht stattfinden.

Dabei war ein Highlight, dass vor den Osterferien zwei Studentinnen sowie ein Student der Goethe-Universität ihre Schulpraktischen Studien vier Wochen lang in Kooperation mit Frau Köneke-Schrader vor allem in den IK-Klassen durchführten. Dadurch ergaben sich sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch die Studierenden didaktisch wie methodisch wertvolle Lehr- bzw. Lernsituationen. U. a. konnten durch die anfangs fremden Personen möglichst authentische Gesprächssituationen kreiert werden, die Schülerinnen und Schüler konnten in Kleingruppen und / oder Tandems ihre Sprech- und Hörkompetenz zu Themenfeldern wie „Sich Kennenlernen“, „Essen und Trinken“ und „Sport und Freizeit“ trainieren. Auch konnte die Lesekompetenz sowie ein verbessertes Schriftbild binnendifferenziert und ganz individuell gefördert werden. Schließlich war ausreichend Zeit, um mit jeder Schülerin und jedem Schüler die eigene Schultasche und die Schulmaterialien zu organisieren.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse IK 1 gestaltete mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Zivkovic, in einem „Grammatik-Projekt zu Dass- und Konditional-Sätzen zum Thema Dankbarkeit“, Silhouetten ihrer Hände auf Plakat. In die einzelnen, gezeichneten Finger schrieben die Schülerinnen und Schüler auf, wofür sie dankbar sind.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse IK 2 machten zudem ihre ersten Literaturerfahrungen mit einer deutschsprachigen Lektüre. In Form eines kleinen Theaterprojektes zur Lektüre „Papierhelden“ aus der Reihe Hueber-Lektüren wurden einzelne Kapitel handlungs- und produktionsorientiert umgesetzt, wodurch sich die Schülerinnen und Schüler ganz nach Pestalozzi „mit Kopf, Herz und Hand“ ein erstes vertiefendes Text- und Handlungsverständnis erarbeiten konnten.

Dankbar waren wir vom IK-Bereich auch darüber, dass die Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom (DSD I) trotz Corona auch in diesem Schuljahr erfolgreich absolviert wurden und dass wir in Kontakt mit den Bildungspaten Fechenheim geblieben sind. Auch wenn der wöchentliche Nachhilfe-Unterricht durch die Bildungspaten pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, kamen einige Bildungspaten in den IK-Klassen regelmäßig zu Besuch, um den Schülerinnen und Schülern bspw. den Ferienbeginn mit Schokoladen-Osterhasen oder Eis zu versüßen.  

Während des Lockdowns und Distanzunterrichts haben die Klassen 8b, 8d und 9a in Ethik zum Projekt: „Hey Corona – was machst du eigentlich mit mir und meinen Mitmenschen?“ gearbeitet. Im Rahmen dieses Projektes haben die Schülerinnen und Schüler u.a. einen individuellen Interview-Leitfaden erstellt und per Video, Telefon oder persönlich Interviews mit Freunden und Verwandten geführt, die sie z.T. schon sehr lange nicht mehr getroffen hatten. Die Schülerinnen und Schüler berichteten, dass sich so ein interessanter Austausch darüber ergab, wie es ihnen selbst und den anderen in dieser Zeit geht, was sie bewegt, was sie vermissen. Bei einigen entstand auch ein Nachdenken darüber, wie sie ihre Zeit sinnvoller nutzen oder was sie aus dieser Zeit auch an positiven Erfahrungen mitnehmen können und zu schätzen gelernt haben.

Am Ende des Projektes stand eine kreative „Mut-mach-Aufgabe“: Die Schülerinnen und Schüler sollten sich vorstellen, wie der erste Tag nach Corona für sie oder die Welt aussieht. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Umsetzungen – es wurden z.B. Plakate und Collagen erstellt, Gedichte verfasst oder zusammen mit der kleinen Nichte ein Bilderbuch gemalt.

Als sich die Klassen dann wieder im Präsenzunterricht treffen konnten, wurden Auszüge aus den Interviews, Gedichten und die kreativen Arbeiten präsentiert. Gemeinsames Feedback zu dem Projekt war, dass es „mal was anderes war“, „Spaß gemacht“ hat und vor allem der Wunsch, dass die Corona-Pandemie überstanden und das auf den Plakaten Gezeigte bald wieder zur Normalität wird.   

(„Mut-Mach-Bild“ auf Leinwand von Arthur (8d): Interpretation: 2020 = dunkle „Corona-Zeit“ – 2021: Impfungen kommen; – Zukunft / Hoffnung: bunte Farben – Freude und buntes Leben werden wieder vor uns liegen…)

 

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