Schule am Mainbogen

Schule am Mainbogen
Fachfeldstr. 34 | 60386 Frankfurt am Main / Fechenheim

Deutsch als Zweitsprache / Intensivklassen

 

An der Schule am Mainbogen haben wir uns für zwei Intensivklassen entschieden, die nach dem Alter der Schülerinnen und Schüler.
IK 1 nimmt das Alter für entsprechende 5. – 7. Klassen
IK 2 nimmt das Alter für entsprechende 7. – 9. Klassen

Deutsch als Zweitsprache – Unterricht

Der DaZ- Unterricht orientiert sich am Kerncurriculum (Deutsch) für Hessen und dem jeweiligen Schulcurriculum bzw. an den geltenden Lehrplänen und entspricht den dort dargelegten fachlichen Anforderungen.
Das Beherrschen der deutschen Sprache ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland in Schule und Beruf eine Chance haben.
Um dieses Ziel verwirklichen zu können wurden in der Schule zwei Intensivklassen eingerichtet. Somit beinhaltet das DaZ-Konzept zwei Bereiche:

1) DaZ-Unterricht in den zwei Intensivklassen und
2) DaZ- Förderunterricht bzw. weitere sprachliche Unterstützung der Schüler und Schülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte, die im regulären Unterricht teilnehmen, aber immer noch Sprachfördermaßnahmen angewiesen sind.

Gesamtkonzeption/ Zielsetzung

Das Ziel des DaZ-Unterrichts richtet sich nicht nur auf das erfolgreiche Beherrschen der deutschen Sprache sowie auf die Teilnahme der Migrantenkinder im regulären Unterricht, sondern durch den DaZ-Unterricht soll zugleich die Chance auf einen Schulabschluss sowie die erfolgreiche Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben für Schülerinnen und Schüler erhöht werden.
Der DaZ-Unterricht sollte -wie jeder Unterricht- vom Entwicklungsstand und den individuellen Potenzialen des einzelnen Kindes bzw. Jugendlichen ausgehen und sich an den jeweiligen Bildungsstandards orientieren. Beim Aufbau von Wissen und Kompetenzen knüpft der DaZ-Unterricht unserem Schulmotto entsprechend [eine Schule für alle] an die Erfahrungen und das existierende Vorwissen der Schülerinnen und Schüler. Individualisierte Lehrpläne und differenzierte Leistungsrückmeldungen unterstützen den Bildungserfolg. Hilfreich dabei sind ein anregungsreiches und positives Lernklima mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Begabungen. Der Unterricht soll die Verantwortung für die eigenen Lernprozesse stärken sowie selbständiges und kooperatives Lernen fördern. Der Unterricht ist inhaltlich und in seinem Ablauf klar strukturiert. Die Ziele, Inhalte, Anforderungen und der geplante Ablauf des Unterrichts sind transparent.
Im Mittelpunkt des DaZ-Unterrichts stehen die fachliche Förderung und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte. Wichtig dabei ist, die Vielfalt von Herkunft, Sprachen, Religionen und Kulturen der Schülerschaft als Chance zu sehen und diese dafür zu nutzen, allen Beteiligten interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.
Das positive Arbeitsklima in den Intensivklassen sowie bei den förderlichen Maßnahmen ist genauso wichtig für den Bildungserfolg der Schüler und Schülerinnen. Schülerbezogene Förderpläne mit konkreten Maßnahmen, die verbindliche Einbeziehung der Eltern respektive gesetzlichen Vormunde (z.B. durch regelmäßige Lernentwicklungsgespräche und Erziehungsvereinbarungen), die Kooperation mit Fachkräften wie Sozialpädagogen, Schulpsychologen sind wesentliche Elemente der Unterstützungsstrategie der Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte, deren Ziel mindestens das Erreichen des Hauptschulabschlusses auf der Basis der Bildungsstandards ist. Die Arbeit mit (unbegleiteten) geflüchteten Kindern und Jugendlichen erfordert in besonderem Maße Fingerspitzengefühl und Engagement, da die Schülerinnen und Schüler oftmals im Unklaren über ihre eigenen sowie familiären Zukunftsperspektiven sind und teilweise mit schweren Traumata zu kämpfen haben. Zudem besteht aufgrund der unterschiedlichen Lebensbiografien eine enorme Heterogenität in Bezug auf Vorkenntnisse, kognitive sowie motorische Fähigkeiten, Schulerfahrung religiöse und politische Ansichten, familiär-sozialer Hintergrund Integrationswille, Motivation, Ehrgeiz und Fleiß.

Die Intensivklassen – Grundinformationen  

Was ist eine Intensivklasse?
Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Ländern kommen, lernen Deutsch, um sich in das deutsche Schulsystem integrieren zu können. Für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse haben wir zwei Intensivklassen und eine Alphabetisierungsklasse, um diesen Schülerinnen und Schülern vor Eintritt in eine Schulform Gelegenheit zu geben, Deutsch zu lernen. Die Klassen bestehen aus maximal 16 Schülerinnen und Schüler.

Woher kommen die Schüler der Intensivklasse?
Die Schüler/innen der Deutsch-Intensivklassen kommen aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen. Während in den letzten Jahren viele Schüler aus dem englisch- und spanischsprachigen Raum stammten, kamen in den vergangenen Schuljahren überwiegend Schüler aus Eritrea, Syrien, Afghanistan, Iran und dem Irak. Die Schüler aus diesen Ländern mussten wegen kriegsähnlicher Zustände ihr Land verlassen. Einige kommen ohne Begleitung der Eltern und leben hier in betreuten Wohngruppen oder bei Verwandten.
Da die Kinder in den meisten Fällen ihr Land nicht freiwillig verlassen haben, und mit vielen neuen Situationen konfrontiert werden, ist die Bereitschaft die deutsche Sprache zu erlernen und sich in das schulische Leben zu integrieren sehr unterschiedlich. Zu den Lernvoraussetzungen gehören die schulischen Erfahrungen im Herkunftsland, die Kenntnisse einer Fremdsprache, die Bereitschaft sich freiwillig auf eine neue Sprache und eine neue Lebenssituation einzulassen. Eine positive familiäre Situation ist für den Schüler eine wichtige Lernvoraussetzung. Das Alter der Kinder in der Intensivklasse schwankt zwischen 10 und 16 Jahren. Erfahrungsgemäß brauchen die jüngeren Kinder am Anfang intensivere Betreuung und Zuwendung, dafür verläuft die Integration in die Regelklasse schneller und unkomplizierter als bei den älteren Schülern. Die Intensivklasse ist in der Anfangsphase eine wichtige Einrichtung, die den Kindern einen Schutzraum und Möglichkeiten zur Stabilisierung bietet. Die beiden Klassenräume der Intensivklassen sind groß und hell, mit umfangreichen Arbeitsmaterialen und technischem Equipment wie Overhead und CD-Player ausgestattet, sodass gute Lernbedingungen für die individuellen Bedürfnisse der Schüler gegeben sind.

Wie funktioniert eine Intensivklasse?
Die Schüler und Schülerinnen kommen in der Regel ohne Kenntnisse der deutschen Sprache zu uns, lernen hauptsächlich Deutsch und gewinnen neben Sport erste Einblicke in Fächer wie GL, Ethik, Kunst und Musik. Damit lernen sie frühzeitig das deutsche Schulsystem kennen und gewinnen Freunde in ihren zukünftigen Klassen. Der Aufenthalt in der Intensivklasse dauert in der Regel ein Jahr.

Wie lernen die Kinder?
Die Kinder lernen sich sprachlich in Alltagssituationen zurecht zu finden, wie zum Beispiel sich in der Stadt zu orientieren, nach dem Weg zu fragen, Stundenplan zu lesen und sich mit anderen zu verabreden. Dabei lernen die Kinder ganzheitlich mit allen Sinnen: Hören, Fühlen, Sehen, Schmecken und Riechen. Das Gelernte kann direkt in aktiven Handlungen wie Spiele, Dialoge und in Situationen außerhalb der Schule eingesetzt werden.
Außerschulische Lernorte sind für die Schüler besonders interessant und motivierend, da sie zum einen ihren (kulturellen und geografischen) Horizont erweitern und zum anderen Möglichkeiten zu verschiedenen Selbsterfahrungen bieten. (siehe Projekte)

Welche Ziele hat die Intensivklasse?
Das Ziel des Unterrichts ist die sprachliche Integration in den Alltagsbereich, in den schulischen Bereich der jeweiligen Intensivklassen und später in den schulischen Bereich der Regelklasse. Die soziale Integration beinhaltet die Integration in die Klassengemeinschaft der Intensivklasse, in die Regelklasse und in die Schulgemeinschaft. Die Integration in die Schulgemeinschaft erfolgt durch die Teilnehme an AGs, an Wettbewerben, an Vorlese- und musikalischen Veranstaltungen wie z.B. dem Weihnachtsmarkt.

Unterrichtsgestaltung
Die Schüler haben 28 Unterrichtstunden, hauptsächlich DaZ-Unterricht (DaZ=Deutsch als Zweitsprache), sowie Mathe, Englisch, Sport, Kunst und Musik.
IST Stand:
IK 1 = Deutsch 20 Wochenstunden, Mathe 3 Wochenstunden, Englisch 3 Wochenstunden,  Sport 2 Wochenstunden, Kunst 2 Wochenstunden
IK2 = Deutsch 20 Wochenstunden, Mathe 3 Wochenstunden, Englisch 3 Wochenstunden, Sport 2 Wochenstunden
Gewünschtes SOLL:
20-22 Stunden Deutsch, (8 –Doppelbesetzung in IK1), Mathe 4+2, Englisch 4+2, Sport 2, Kunst 2 Wochenstunden

DaZ- Förderunterricht  (Regelklassen)
Die Anzahl der Stunden in der Aufbau- und Integrationsstufe variiert je nach Stundenplankapazitäten von 2 bis 4 Stunden wöchentlich. Die Gruppen werden klassen- ggf. auch jahrgangsübergreifend zusammengestellt. Der Unterricht findet parallel oder zusätzlich zum Regelunterricht statt.
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet die DaZ-Nachförderung als Zusatzangebot statt.
In den Jahrgangsstufen 7 bis 10 findet er als ein verpflichtender vierstündiger WP1-Kurs statt, an dem die Schülerinnen und Schüler beim Wechsel in die Regelklasse für ein Jahr teilnehmen müssen.
Wir haben jedes Jahr 30 – 40 Schüler in verschiedenen Regelklassen aus den beiden IK- Klassen, die 2 – 3 Jahre Förderunterricht brauchen.

Aufnahmegespräche       
Die Aufnahme der Schüler in den Intensivklassen erfolgt in Anwesenheit der Eltern und der Schüler, sowie des Lehrers/der Lehrerin – zuständig für die entsprechende IK – Klasse. Es werden Info-Fragebogen seitens der Lehrer ausgefüllt, d.h. die Grundinformationen für den /die Schüler/Schülerin und dessen/deren Familie gesammelt (Aufenthaltsdauer in Deutschland, National- und Sprachzugehörigkeit, familiärer Hintergrund, schulische Vorerfahrung, individuelle Eigenschaften und Motivation usw.)

Informationsmaterialien zur Schulaufnahme
Die Informationen zu unserer Schule erhalten die Eltern bzw. Betreuer in verschiedenen Sprachen; u.a. in Englisch, Türkisch, Arabisch, Französisch, Italienisch, Bulgarisch, Russisch und Spanisch.

– Willkommensbrief
– Schulordnung
– Informationen über den Trainingsraum
– Einverständnis zum Fotografieren
– etc.

Einstufungskriterien
Da grundsätzlich zu Schuljahresbeginn nicht absehbar ist, wie viele Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, welcher Altersstufe, mit welchen Deutschkenntnissen wann eintreffen, versuchen wir, so flexibel wie möglich zu reagieren und aufgrund bisheriger Erfahrungen so gut wie möglich vorausplanen.
Beide Intensivklassen werden nach dem Alter der Schüler differenziert (Jahrgangsstufen 5 – 7 und Jahrgangsstufen 8 – 10).
Der Übergang in die Regelklasse erfolgt gewöhnlich nach einem Jahr, kann aber früher oder später stattfinden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern je nach individueller Eignung bereits früher stundenweise am Regelunterricht teilnehmen zu lassen.

Inhalte

Der Unterricht in den Intensivklassen hat als Grundlage den Rahmenplan für ‘Deutsch als Fremdsprache’.
Im ersten Schulhalbjahr erhalten die Lerner grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache, die eine aktive Teilnahme an Kommunikationssituationen des Alltags ermöglicht.
Im zweiten Halbjahr werden altersspezifische sprachliche Kompetenzen aufgebaut, die für Kommunikationssituationen im Unterricht bzw. im Alltag relevant sind.

Förderung von Kompetenzen/ Methoden im DaZ- Unterricht    
Durch DaZ-Unterricht werden nicht nur fachliche Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen gefördert, sondern auch überfachliche Kompetenzen. Dabei geht es um ein Zusammenwirken von Fähigkeiten und Fertigkeiten, personalen und sozialen Dispositionen sowie Einstellungen und Haltungen. Mit Blick auf die überfachlichen Kompetenzen wird zwischen vier zentralen Bereichen unterschieden:

1) Personale Kompetenz:

  • Selbstwahrnehmung (die Schüler und Schülerinnen nehmen ihre Interessen und Gefühle wahr und schätzen ihre Stärken und Schwächen realistisch ein)
  • Selbstkonzept (sie formulieren ihre eigene Meinung und vertreten ihre Interessen)
  • Selbstregulierung (sie formulieren ihre Wünsche und Bedürfnisse, respektieren aber dabei die Wünsche anderer; sie reflektieren ihre Lernprozesse und Ergebnisse).

2) Sozialkompetenz:

  • Soziale Wahrnehmungsfähigkeit
  • Rücksichtnahme und Solidarität
  • Kooperation und Teamfähigkeit
  • Umgang mit Konflikten
  • Gesellschaftliche Verantwortung
  • Interkulturelle Verständigung

 

 

Der Einsatz erlebnispädagogischer Elemente und Spiele fördern und stärken insbesondere die einzelnen Teilfähigkeiten der Sozialkompetenz. Viele Schüler haben bisher nur wenige oder gar keine Erfahrungen mit Teamarbeit, Klassengemeinschaft und gewaltfreie Konfliktlösung gemacht, da ihre bisherige schulische Sozialisation diese Themen nicht integriert hat. Eigenständiges Denken, Selbst- und Fremdreflexion sowie die Förderung der Problemlösungskompetenz können durch gezielte Kommunikations- und Kooperationsübungen trainiert werden.

 Übung „Zweibeiniger Stuhlkreis“, IK 3 mit Hr. Loos

 

3) Lernkompetenz:

  • Problemlösekompetenz (die Lernenden bearbeiten die Fragestellungen und kommen dabei zu sachgerechten Lösungen)
  • Arbeitskompetenz (die Strategien zur Lösung von Aufgaben werden genutzt, Arbeitsmethoden ausgewählt und angewendet)
  • Medienkompetenz(die Lernenden nutzen unterschiedliche Medien gestalterisch und technisch)

4) Sprachkompetenz:

  • Lesekompetenz (die Lernenden setzen sich mit verschiedenen Texten auseinander; sie entnehmen Informationen aus unterschiedlichen Text-/Medienformen und verstehen sie im jeweiligen Kontext)
  • Schreibkompetenz (die Lernenden verfassen eigene Texte sach- und adressatengerecht unter Berücksichtigung elementarer Schreibnormen)
  • Kommunikationskompetenz (die Lernenden hören anderen aufmerksam zu, drücken sich in Kommunikationssituationen verständlich aus und beteiligen sich konstruktiv an Gesprächen. Sie nehmen an Kommunikations- und Interaktionsprozessen teil).
  • Kompetenzbereiche:

Sprechen und Zuhören

Mündlichkeit

Schreiben

Schriftlichkeit

Lesen und Rezipieren—mit literarischen und nichtliterarischen Texten/ Medien umgehen
Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und reflektieren

Mündlichkeit und Schriftlichkeit

Sprache als Ordnung und System

 

 

 

Um folgende Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen fördern zu können werden im Unterricht verschiedene Methoden eingesetzt. Die Methoden im DaZ- Unterricht lehnen sich an die Methoden an, die im regulären Deutsch- und Fremdsprachenunterricht auch wichtig sind.
In den Intensivklassen steht im Vordergrund nicht nur leistungsdifferenzierter Regelunterricht (wo die Gesamtlerngruppe in zwei – drei Gruppen aufgrund der kognitiven Fähigkeiten und Leistungen der Schüler und Schülerinnen eingeteilt wird), sondern auch zusätzliche Sprachförderung sowie Leseförderung der Schüler und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf.

Im Unterricht werden vielseitige Methoden eingesetzt, z. B.:

  • schüleraktivierende Methoden wie Brainstorming, Cluster, Collage, Interview, Rezension, Reportage etc. Durch diese Methoden werden die Schüler und Schülerinnen aktiviert und motiviert, was zum positiven Bildungsprozess führt
  • drama-pädagogische Elemente (Dialoge, Rollenspiele, Standbilder, Situationen improvisieren etc.)
  • Gruppenarbeit
  • Arbeitskarteien
  • Gestaltendes Sprechen (Vorlesen, Vortragen, Rezitieren etc.)
  • Offene Unterrichtsmethoden (Wochenplan, Freiarbeit)
  • Moderation
  • Tafelarbeit (Arbeit an der Wandtafel)
  • Präsentationstechniken (Folien, Flipchart etc.)
  • Audio- visueller Medieneinsatz
  • spielerisches Lernen

Der sinnvolle Methodeneinsatz im DaZ-Unterricht hilft dabei die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen zu schaffen, Unterricht kompetenzorientiert zu gestalten und alternative Formen des Lernens anzubieten. Dadurch entsteht natürlich die Möglichkeit die Schüler von den Intensivklassen schneller in den regulären Unterricht zu vermitteln.

Materialien  
Grundlage für den Unterricht im Rahmen von DaZ sind an der Schule am Mainbogen
zurzeit die Lehrwerk „Click Genial – Deutsch für Jugendliche“ und „Wir neu – Deutsch für junge Lerner“ – ergänzt durch entsprechende Materialien anderer Lehrwerke.
In regelmäßigen Abständen werden Lernzielkontrollen geschrieben, die benotet werden.

Ein Lehrwerk sollte die vier Fertigkeiten beinhalten

  • Hören
  • Sprechen
  • Lesen
  • Schreiben

 

  • Werden alle Fertigkeiten angeboten?
  • Mit welcher Gewichtung werden die einzelnen Fertigkeiten angeboten?
  • Sind für alle Teilfertigkeiten gesonderte Übungsangebote vorhanden?
  • Gibt es Teilfertigkeiten integrierende Übungsformen? 
  • Besteht eine logische Progression der Sprachbausteine?

Es werden die Hilfsmittel wie z. B. visuelle Hilfsmittel oder auditive Hilfsmittel betrachtet. Zu den visuellen Hilfsmitteln gehören dann verschiedene Ausführungen wie z. B. Reproduktion von Kunst und Photographie usw. Das Bild hat hier einfach die zentrale Stellung und sein Reiz kann sehr förderlich wirken. Eine sehr wichtige Rolle spielen auch die auditiven Hilfsmittel, die wegen ihrer Handlichkeit und Reproduzierbarkeit oft gewählt werden.
Die auditiven Hilfsmittel dienen sehr gut als sprachliche Muster. Obwohl es viele moderne technische Möglichkeiten der Medien gibt, stellt das Buch das wichtigste Lernmittel dar. Vor allem für den Unterstufenunterricht ist eine Kombination von Medium und Buch praktizierbar. Lehrbücher, die in der Unter- und Mittelstufe verwendet werden, sind systematisch nach dem Lehrgang aufgebaut und berücksichtigen vor allem die Grammatik, die Aussprache, den Wortschatz und die Sprachanwendung. 

In regelmäßigen Abständen werden Lernzielkontrollen gemacht, die benotet werden.
Inhalte der LZK sollen folgende Bereiche sein:

  • Wortschatzüberprüfung
  • Grammatik, im Kursverlauf vor allem in der Anwendung im Rahmen realer
  • Sprechsituationen
  • Hörverstehen
  • Textverständnis (so wie in Prima in Lektionen vorgeschlagen, später soll es mit
  • der Beantwortung von Fragen zu den Texten verknüpft werden)
  • Textproduktion (vom Beginn eines Kurses an, mit kleinen Textproduktionen beginnend, z.B. sich vorstellen bis hin zu immer offeneren Fragestellungen und Aufgaben)

Orientieren sollen sich die Lernzielkontrollen an den Standards der Zertifikatsprüfungen entsprechend dem Europäischen Referenzrahmen an den Anforderungen der Regelklassen.
Die Lernzielkontrollen sollen eine Vergleichbarkeit bzw. eine möglichst objektive Einschätzung der Leistungen aller Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
Einmal konzipierte Tests können von den nachfolgenden Gruppen übernommen werden.
Im Laufe des Schuljahres – z.B. am Ende des 1. Halbjahres – sollen Paralleltests geschrieben werden, um einen genauen Überblick über das Leistungsniveau der verschiedenen Lerngruppen zu erhalten.

Teilnahme am Deutschen Sprachdiplom für Seiteneinsteiger

 

Die Schule am Mainbogen nahm im Schuljahr 2014/15 an der III. DSD-Pilotphase teil.
Seitdem nehmen wir jährlich an der Prüfung des Deutschen Sprachdiploms (DSD I) an hessischen Schulen teil. Die drei Gruppen – 2015 bis 2017 haben die Prüfung zu 100% bestanden.
Momentan läuft die Vorbereitung auf die Prüfung im März 2018.
Die Schule am Mainbogen wird im Rahmen der Pilotierung des DSD Stufe I (Niveaustufe B1 GeR) an hessischen Schulen als Pilotschule teilnehmen.
Das DSD – Niveaustufe B1 gilt als Nachweis der Deutschkenntnisse, der ermöglichen soll, die Regelschulfähigkeit der aus dem Ausland zugewanderten Kinder, festzustellen und so ihre Chancen für einen Übergang zum Arbeitsmarkt optimieren soll. Weiterhin können Kinder, die nach einem Aufenthalt in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren, das Zertifikat ablegen, um einen Nachweis über die erworbenen Deutschkenntnisse zu haben.
Das DSD – Niveaustufe B1 stellt außerdem ein Instrument dar, welches zur Qualitätssicherung des DaZ/DaF – Unterrichts beitragen soll.
Das Deutsche Sprachdiplom der KMK – Niveaustufe B1 richtet sich erstmals an Jugendliche ausländischer Herkunft hessischer Schulen im Alter von 14 bis 16 Jahren. Die Lernenden sollten für die Prüfung an ca. 600 Unterrichtseinheiten teilgenommen haben.
Außerdem werden die Lerner zusätzlich im Rahmen eines zusätzlichen zweistündigen Wochenkurses im Januar/Februar/März intensiv auf die speziellen Prüfungsinhalte und Aufgabenformate der Zertifizierung vorbereitet.
Die Termine zur Zertifizierung finden jährlich im Frühjahr statt.
Im Deutschen Sprachdiplom der KMK – Niveaustufe B1 werden die vier Fertigkeiten Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen überprüft.

Die Prüfung besteht aus den folgenden Teilen:

  • Leseverstehen

– Teil 1 – 3

– Dauer: 60 Minuten + 10 Minuten für die Übertragung der Lösungen

 

  • Hörverstehen

– Teil 1 – 3

– Dauer: 30 Minuten + 10 Minuten für die Übertragung der Lösungen

  • Schriftliche Kommunikation

 

– einen Leserbrief oder einen Artikel für eine Schüler-/Jugendzeitschrift oder ein Internetforum schreiben

– Dauer: 75 Minuten

 

  • Mündliche Kommunikation

– Teil 1 (Fragen zu Alltagssituationen beantworten)

– Teil 2 (einen zusammenhängenden monologischen Vortrag halten und auf das Präsentationsthema bezogene Fragen beantworten)

– Dauer: ca. 15 Minuten (keine Vorbereitungszeit)

 

Zertifikatsübergabe am Ende des Schuljahres 2015/2016

 

schulische Projekte der letzten zwei Schuljahre (Kurzberichte)

  • Seit 2012 gibt es die Bildungspaten Fechenheim. Die mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnete Initiative betreut ehrenamtlich in so genannten Lern-Tandems Kinder mit Deutsch-Förderbedarf an der Schule am Mainbogen. Die Bildungspaten bilden seit Beginn des Schuljahres 2013/14 eine feste Instanz an der Schule am Mainbogen, um Schülerinnen und Schülern der Intensivklassen weitere Fördermöglichkeiten beim Erlernen der deutschen Sprache zu gewährleisten. Jede Woche gehen sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Bildungspaten mit sehr viel Eifer und Freude in diese Zeit. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler wissen sehr um dieses Angebot und es auch dementsprechend zu schätzen.

Die Schüler werden von ihren Lehrern ausgedeutet. Wenn die Eltern in die Förderung einwilligen und ein Bildungspate gefunden ist, kann das Tandem mit seiner Arbeit beginnen. Gefördert wird das Kind, bis sich die Deutschkenntnisse deutlich verbessert haben – in der Regel ein Schuljahr lang. Bevor es zum Einsatz kommt, hospitieren neue Bildungspaten eine Stunde lang bei einem bewährten Tandem. Pate und Kind treffen sich am Nachmittag in der Schule und mit einem anderen Tandem, damit kein Kind allein mit einem Erwachsenen bleibt. „Man sieht förmlich wie die Kinder auftauen“, sagt Bildungspatin Sieglinde Lepschy. Am Anfang schrieben sie noch klein und „hutzelig“ und zum Schluss viel größer und mit deutlich weniger Fehlern. „Man bekommt viel zurück von der Arbeit“, sagt sie.

  • Die IK1 und IK2 hatten im Schuljahr 2014/15 eine positive Erfahrung mit Studierenden der Goethe-Universität, die im Projekt „Alltagsbegleitung“ Schülerinnen und Schüler aus beiden Intensivklassen unterstützt haben. Im letzten Schuljahr hat erneut eine studentische „Alltagsbegleiterin“ Schülerinnen aus IK 3 betreut. Die Pädagogikstudenten/-innen hospitieren im Unterricht und finden so ihren Schützling, den sie ein Jahr lang wöchentlich außerschulisch begleiten und unterstützen. Die Alltagsbegleitung erfolgt im Rahmen einer Modulveranstaltung, die universitär vor- und nachbegleitet wird. Zu Beginn des Schuljahres 2016/17 wurden wir vom Projektverantwortlichen, Dr. Robert Bernhardt, Institut für Sonderpädagogik, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt, wieder kontaktiert. Zejlko Sokcevic (Fachbereichsleiter DaZ) wird für das Fortbestehen der engen Kooperation entsprechend sorgen.

 

  • In dem Zeitraum vom 26.10.2015 bis zum 30.10.2015 absolvierten bei SAMSON vier Schüler aus der IK2 ein Praktikum – drei Jungen als Industriemechaniker in der Ausbildungswerkstatt von SAMSON Aktiengesellschaft, Abt. Aus- und Weiterbildung, und ein Mädchen im Büro.  

 

  • Im Schuljahr 2015/2016 fand das „Patenschaftsprojekt“ zwischen der Klasse 10b und der Klasse IK3 statt. Die Organisation hat Frau Anna Ciftci-Drago übernommen. Freiwillige Schülerinnen und Schüler haben hierbei Patenschaften für IK-Schüler übernommen und diese innerschulisch wie auch außerschulisch unterstützt. So halfen sie beispielsweise den Schülern sich in unserer Schule und im Stadtteil zurechtzufinden, Hausaufgaben sorgfältig zu erledigen, Kontakt zu Sportvereinen herzustellen, ins Gespräch mit Regelschülern zu kommen, sich auf Tests vorzubereiten und Anschluss an die innerschulischen AGs zu bekommen. In Freistunden haben die Paten die IK-Lehrkräfte tatkräftig unterstützt und auf spielerische Art sprachliche Strukturen wiederholt und trainiert. Die meisten Paten haben selbst einen Migrationshintergrund oder besuchten sogar selbst vor einigen Jahren die Intensivklasse, sodass sie sich besonders gut in die IK-Schüler hineinversetzen und deren Schwierigkeiten antizipieren konnten.

  • Besuch von den InteGREATern am 28.04.2016

Kurz nach den Osterferien kam der gemeinnützige Verein der InteGREATer unserer Einladung nach entsendete sechs junge engagierte Ehrenämtler, die sich mit den Schülern der Alphabetisierungs- und Intensivklasse 3 beschäftigten. Sie erklärten in einfachen Worten und anschaulichen Grafiken unser Schul- und Bildungssystem und beantworteten sowohl fachliche als auch persönliche Fragen. Anschließend gingen sie in Kleingruppen den Fragen nach: „Was möchte ich später werden“ und „Was muss ich dafür tun?“. Die InteGREATER, die allesamt Wurzeln in anderen Ländern und Kulturen haben, zeigten echtes Interesse an unseren Schülern und nahmen deren oftmals großen Träume und Wünsche ernst. Die Schüler haben Aufmerksamkeit und Zuwendung von jungen erfolgreichen Erwachsenen mit Migrationshintergrund bekommen, die teilweise ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie einige von ihnen. Außerdem haben sie ihre persönlichen Wünsche, Ideen und Fragen so gut sie konnten auf Deutsch ausgedrückt. Daher war es auch eine tolle Möglichkeit auf Deutsch mit Nichtlehrern in einer authentischen Situation zu kommunizieren. Gerade unsere Schüler brauchen Vorbilder und Ansprechpartner, mit denen sie sich nicht nur identifizieren, sondern an denen sie sich auch orientieren und an die sie sich wenden können. Ein Folgebesuch ist Ende des Jahres angedacht.

  • Besuch der Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen, SPD in den Intensivklassen am 4. Mai 2016:

„Die Schule am Mainbogen in Frankfurt-Fechenheim ist eine Integrierte Gesamtschule. 97 Prozent der Schülerschaft hat Migrationshintergrund, deshalb hat die Schule schon seit vielen Jahren Integrationsklassen eingerichtet, in denen neue Schülerinnen und Schüler schnell Deutsch lernen und in den Schulalltag integriert werden. Seit den gestiegenen Flüchtlingszahlen im letztem Jahr hat die Schule nun eine weitere Integrationsklasse eingerichtet und eine Alphabetisierungsklasse – für diejenigen Neuankömmlinge, die noch gar nicht schreiben können.
Hier wird tolle Arbeit geleistet – davon habe ich mich heute bei einem Besuch überzeugt. Im Gespräch mit der Schulleiterin Christine Georg habe ich jedoch auch verstanden, an welchen Stellen der Schuh noch ganz gewaltig drückt: Zum einen geht es um die längst überfällige Sanierung der Asbest belasteten Turnhalle – im Zuge einer Renovierung könnten hier auch weitere dringend notwendige Klassenzimmer entstehen. Zum anderen wäre ein weiterer Sozialarbeiter oder auch psychologische Betreuung wichtig. Ich halte es für sehr wichtig, dass wir gemeinsam mit der neuen Stadtregierung genauer als zuvor hinsehen, an welchen Schulen, welcher konkreter Bedarf herrscht. Wir müssen gerade "abgehängten Stadtteilen" helfen, wieder den Anschluss zu finden und die soziale Durchmischung mit allen Mitteln fördern, damit keine sozialen Brennpunkte entstehen!“

  • Am 23.06.2016 machten IK3 und IK4 einen Ausflug in den Offenbacher Hochseilgarten. Mitorganisiert von und tatkräftig unterstützt durch das KUBI-Team konnten wir so den Schülerinnen und Schülern ein einmaliges Erlebnis ermöglichen. So überwanden die Jugendlichen ihre Ängste, wuchsen über sich hinaus und meisterten erfolgreich sämtliche Parcours in verschiedenen Höhen. Ging es einmal nicht weiter, unterstützten sie sich mit ermutigenden Zurufen wie „Du kannst das!“ oder „Hab keine Angst!“ und hilfreichen Tipps. Die parkinternen Trainer sorgten für die Sicherheit und wiesen die Schüler sehr anschaulich und geduldig in die Regeln und Vorkehrungen ein. Das schöne Wetter komplettierte diesen gelungen Tag.
  • Im Juni 2016 machte die IK2 einen ca. fünf Stunden dauernden Ausflug nach Frankfurt. Die Klasse wurde auch von Frau Ulrike Dannenberg begleitet und durch sehenswerte Orte und Plätze Frankfurts geführt und dazu ausführlich informiert. Die Stadtbesichtigung begann am Römer und nachdem die Schüler die ersten Aufgabestellungen toll gelöst hatten, ging es in guter Laune weiter in die Paulskirche und den Dom. Eines der schönsten Erlebnisse war das Besteigen des Frankfurter Domturms. Der Ausflug endete am Museum für angewandte Kunst, wo sich alle auf dem Rasen im Park ausruhten. Dabei sollten die Schüler einige von der Klassenlehrerin ausgefertigte Arbeitsblätter bearbeiten (was sie auch fleißig gemacht haben) und sich dadurch Eindrücke und Kenntnisse tiefer einprägen. Danach gingen alle müde, jedoch zufrieden und in toller Stimmung nach Hause. Aus Fotos von Schülern und Lehrerinnen entstand eine kleine Impression über den Ausflug.

 

  • Im Rahmen des Projekts von LIONS Club „Together-Frankfurt“ Integration jugendlicher Flüchtlinge, Schulseiteneinsteiger und InteA-Klassen hat die Klasse IK2 am 14. September 2016 einen Ausflug nach Mainz unternommen. Vom Römerberg, wo sich die Klasse um 8 Uhr sammelte, ging es zum Treffpunkt mit den Vertretern von LIONS Club, Frau Kircher und Herrn Krombach, am Eisernen Steg. Die Anreise nach Mainz erfolgte mit einem Schiff der Primus-Linie. Die abwechslungsreiche, ca. 3-stündige Fahrt führte auf dem Main entlang durch die westlichen Industriegebiete von Frankfurt, vorbei an Kelsterbach und Rüsselsheim (Opel-Werke), und durch insgesamt drei Schleusen und eine idyllische Flusslandschaft zur Mündung des Mains in den Rhein und dann direkt nach Mainz. Über den Fischtorplatz, Liebfrauenplatz und Dom mit Marktplatz ging die Klasse zum Gutenbergplatz zu Fuß, wo die Schülerinnen und Schüler ein leckeres Mittagessen im McDonald’s bekamen. Danach erfolgte ein Rundgang „Klassisches Mainz“ mit Abschluss im Gutenberg-Museum. Alles war sehr gut organisiert. Die interessante Stadt- und Museumsbesichtigung mit einer sehr guten Führung hat allen viel Spaß gemacht. Am Ende des Tages fand ein gemütlicher Bummel am Rhein entlang zum S-Bahnhof Mainz-Römisches Theater. Gegen 17.30 Uhr ist die Klasse in Frankfurt angekommen. Am nächsten Tag unterhielten wir uns in der Klasse darüber, wie uns der Ausflug gefallen hat. Die Schüler haben sich vieles gemerkt und mit Begeisterung von ihren Erlebnissen erzählt. Es wurden viele schöne Fotos gemacht.

 

•          Koch-AG
Viele IK-Schüler bekannten sich im Laufe des letzten Schuljahres zu ihrer Kochleidenschaft, sodass unser KUBI-Kollege Kai Söltner kurzerhand eine zusätzliche Koch-AG ins Leben rief, in der die IK-Schüler ihre traditionellen Lieblingsgerichte und auch Frankfurter Speisen zubereiten und essen konnten. Die kulinarische Vielfalt erklärt sich aufgrund der verschiedenen Schülerherkünfte ganz von selbst. Und das praktische Vokabellernen beispielsweise der Gemüse- und Obstsorten ist ebenso ein positiver Nebeneffekt wie die Anregung des Geschmacksinns. Die AG erfreute sich eines so großen Zuspruchs, dass sie auch in diesem Schuljahr weitergeführt wird.

•          „Wo kommst du eigentlich her?“                                                                                         
Mit dieser Frage werden unsere IK-Schülerinnen und IK-Schülern tagtäglich außerschulisch und auch innerschulisch konfrontiert. Um die Neugierde der MitschülerInnen und LehrerInnen kreativ zu stillen, kreierten alle IK-Klassen ein dreidimensionales Weltplakat. Jeder Schüler beschriftete ein kleines selbstgebasteltes Fähnchen mit seinem Namen und steckte es auf der Weltkarte in seinen Heimatort. Da in vielen Ländern unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, kam den SchülerInnen die Idee, Sprechblasen in ihrer Muttersprache mit folgenden Worten zu beschriften „Hallo“ und „Willkommen“. Damit wollten die Schüler ausdrücken, dass sie einen Schritt auf die anderen zugehen und sich auf einen Austausch freuen. Es stellte sich heraus, dass unsere IK-Schüler aus über 20 verschiedenen Nationen stammen. Diese kulturelle Vielfalt wollen wir nicht verstecken und stellten seitdem unsere Weltkarte, die stets aktualisiert wird, in einem Schaukasten aus.

            Schulkinowochen
Im Rahmen den Schulkinowochen ergriffen wir die Gelegenheit, mit IK-Schülern deren Englischkenntnisse fortgeschritten sind, den gesellschafts-historischen Film „Selma“ in Originalvertonung (auf Englisch) anzuschauen. Dieser thematisiert die Geschehnisse im Zuge der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King jr. Die Schüler erarbeiteten vor dem Kinobesuch wichtige inhaltliche Aspekte und erhielten zudem verschiedene Beobachtungsaufträge für die Filmvorführung, denen sie sorgfältig nachkamen. Auch 9.te und 10. Realschulklassen nahmen an dem Unterrichtsgang teil, sodass ein reger Austausch zwischen den Schülern aller Klassen entstand, den besonders die IK-Schüler genossen. 

 

  • Sportsfun Teamday

Am Donnerstag, dem 22. September 2016 veranstaltete die Schule am Mainbogen in Fechenheim den sogenannten Sportsfun-Teamday. Bei dem spätsommerlichen Sportevent wurde ein breites Sport- und Bewegungsprogramm angeboten. Das Ganze geschieht in Kooperation mit der Sportjugend Hessen und der Frankfurter Sparkasse.
Die Schülerinnen und Schüler der Schule am Mainbogen wurden an diesem Tag vor zahlreiche sportliche Herausforderungen gestellt. Dabei standen natürlich zunächst Spaß und Abenteuer im Vordergrund. Allerdings wurde durch die teils komplexen Teamaufgaben und Bewegungsprobleme das „Wir-Gefühl“ gestärkt und die Teilnehmer lernten, wie nebenbei, Herausforderungen und Konflikte gemeinsam zu lösen und zu bewältigen. Daher kommt auch die Pädagogik an diesem Tag nicht zu kurz! Die Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien aus den Intensivklassen in die Regelklassen gewechselt hatte, wurden an diesem Tag sehr gut in ihre neue Klasse integriert. Auch wurden den Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen in Trend-Sportarten wie Zumba, Slacklining oder Speed Stacking ermöglicht. Als Fläche stand dabei der gesamte Pausenhof der Schule am Mainbogen zur Verfügung.
Begonnen wurde der Sportsfun-Teamday mit einem von der gesamten Schulgemeinde eingeübtem Animationsprogramm. Um sich auf die sportlichen Aktivitäten freudig einzustimmen, führten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Lehrerschaft eine Tanz-Choreographie auf. Im Anschluss durchliefen einige Klassen die Teamstationen der Sportjugend Hessen, bei denen sie beispielsweise auf der Sporthallenwand, angeseilt, möglichst schnell eine bestimmte Strecke zurücklegen müssen. Anschließend konnten sie noch selbstständig wählen zwischen Stationen wie: Baseball-Court, Streetball, Soccer, PKW-Tauziehen, Kistenstapeln und vielem mehr. Für das leibliche Wohl stellte die Mensa ein gesundes Ernährungsangebot zur Verfügung. Die Siegerehrung fand dann gegen 13:00 Uhr auf dem Pausenhof statt.

 

Sportjugend Hessen
Nur gemeinsam sind wir stark
24.09.2016 – Frankfurter Neue Presse

Gemeinsam eine sportliche Aufgabe meistern, sich als Gruppe überlegen, wie das am besten gelingt – das sollen Schüler beim Sportsfun Teamday der Sportjugend Hessen lernen. Vor allem aber sollen die zahlreichen Stationen Spaß machen

Gökay, Dzenis und Haydar legen sich mächtig ins Zeug, um das Auto mit ihren Lehrern über den Schulhof zu ziehen.

Fechenheim. 
Ivica (11), Gökay (12), Dzenis (11) und Haydar (11) legen sich mächtig ins Zeug. Mit aller Kraft ziehen sie an dem dicken Tau und bewegen den kleinen Opel Corsa, in dem zwei Lehrer sitzen, fast zehn Meter weit. Für die Fünftklässler der Schule am Mainbogen alles kein Problem, „das war doch einfach“, sagt Haydar mit unbewegter Miene. „Pull the Frog“ heißt die Station mit dem kleinen grünen Auto beim Sportsfun Teamday, den die Sportjugend Hessen an diesem Tag mit finanzieller Unterstützung der Frankfurter Sparkasse anbietet.
Zusammenhalt stärken
Den Teamgeist und die Kommunikation untereinander sollen die zwölf Team-Stationen stärken, erklärt Martin Weingart von der Sportjugend Hessen. „Deshalb haben wir auch die jüngeren Kinder ausgewählt zum mitmachen“, ergänzt Sportlehrer Mario Perez. Denn bei denen ist es besonders hilfreich, die Klassengemeinschaft mit derartigen Spielen zu stärken.
Dabei muss es nicht immer um sportliche Aufgaben gehen, die die ganze Klasse gemeinsam angeht. Beim Einradfahren etwa fahren zwei Mädchen im Kreis und halten sich dabei fest, so dass das Balancehalten leichter fällt. „Beim Tandemfahren haben sich ganz viele Jungs sofort auf das Rad gestürzt. Es gab fast eine Prügelei darum, wer als Erster fahren darf.“ Beim Tandemfahren müsse man sich auf den anderen Einlassen, müsse zusammenarbeiten – „etwas, das vielen der Kinder sonst schwerfällt“, sagt Weingart. Beim Tandemfahren habe das aber sehr gut funktioniert.
Die Zusammenarbeit der ganzen Klasse hingegen ist bei der Station „Giftiger Kelch“ gefragt. Gemeinsam müssen die Kinder dabei ein Wasserglas, das auf einer Plane steht, mitsamt der Plane über einen Hindernisparcours tragen, ohne etwas von dem Wasser – das Glas dürfen sie dabei nicht anfassen – zu verschütten. „Giftiger Kelch“ heißt die Station wegen der Geschichte dahinter: Die Kinder sind Abenteurer, die vom Häuptling der kriegerischen Schumoren freies Geleit durch ihr Gebiet erhalten, wenn sie einen Kelch mit giftigem Wasser schnellstens außer Landes bringen.
Dann geht es los, 15 Minuten haben die Kinder Zeit. Selcan, die Klassensprecherin der Klasse 6c, versammelt ihre Klasse um sich. „Wir müssen uns aufteilen, links und rechts, oben und unten“, sagt Amees. „Die vier Stärksten müssen an die Ecken der Plane“, schlägt Rengin vor. „Und alle müssen gleichzeitig anheben“, ergänzt Amees. „Dabei müssen wir Plane und Becher immer gleich hoch halten“, sagt Fernanda. Dann geht es schnell: Die Schüler gehen zur Plane, stellen sich um sie herum, greifen zu und heben sie vorsichtig hoch. Keine drei Minuten später haben sie den Parcours bereits absolviert, ohne Wasser verschüttet zu haben.
Sport auf dem Schulhof
Oft findet der Sportsfun Teamday auf Sportplätzen statt, etwa wenn die Schule selbst nur ein kleines Gelände hat. Bei der Schule am Mainbogen ist auf dem Schulhof Platz dafür. „Wir beziehen dabei auch Dinge ein, die wir vorfinden“. sagt Weingart. So seien Stationen wie der „Giftige Kelche“ jedes Mal etwas anders.
Neben den Mannschaftsstationen gebe es aber auch individuell zu absolvierende Stationen, aber auch solche mit Wettkampfcharakter, sagt Weingart. „So ist für jeden etwas dabei. Es gibt sogar eine Station Chill-Out-Area, weil viele Kinder es nicht kennen, bewusst für einige Minuten zu entspannen.“
Seit 16 Jahren bietet die Sportjugend Hessen den Sportsfun Teamday bereits an. Bis zu 13 Mal im Jahr ist das Team an hessischen Schulen unterwegs. Infos gibt es unter www.sportjugend-hessen.de im Internet.  (hau)

Intensivklasse 1 – Klassenlehrer Christoph Anders

Intensivklasse 2 – Klassenlehrerin Elena Sivinova

Intensivklasse 3 – Klassenlehrerin Anna Ciftci-Drago

Intensivklasse 4 (Alphabetisierungsklasse) – Klassenlehrerin Annabelle Koch

Intensivklassen und Fußball
Schule am Mainbogen erhält 10.000 Euro für hervorragende Integrationsarbeit
DFB UND MERCEDES-BENZ VERLEIHEN 10. INTEGRATIONSPREIS
Im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund wurde am vergangenen Freitag zum zehnten Mal der Integrationspreis vergeben. Die Schule am Mainbogen wurde in der Kategorie „Schule“ mit 10.000 Euro auf dem 2. Platz ausgezeichnet. Die Vertreter der Schule bestehend aus den beiden Sportlehrern Zeljko Sokcevic und Christopher Loos sowie Schulleiterin Christine Georg nahmen stolz die die Auszeichnung stellvertretend für die Schulgemeinde entgegen.
DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: "Als große gesellschaftliche Bewegung kann der Fußball einen Beitrag leisten, eine der größten gesellschaftlichen Aufgaben zu meistern und eine große Chance für Deutschland mitzugestalten: die Migration. Unsere Relevanz nutzen wir in vielfältiger Weise. Der Integrationspreis ist dafür ein leuchtendes Beispiel. Mit dem Preis zeichnen wir seit nun einer Dekade diejenigen aus, die sich für das Miteinander im Fußball starkmachen, ob im Verein, in der Schule oder in Projekten freier oder kommunaler Träger. Mehr als 1,75 Millionen Euro in Sach- und Geldpreisen wurden an die Basis ausgeschüttet."
30 Sieger wurden in zehn Jahren geehrt
Seit 2007 verleihen der DFB und Mercedes-Benz gemeinsam den renommierten Sozialpreis, um Solidarität, Respekt und den interkulturellen Austausch zu fördern – und den Menschen eine große Bühne zu bereiten, die sich engagiert dafür einsetzen. "Mit dem Integrationspreis stärken wir seit zehn Jahren die Vielfalt im Sport und in unserer Gesellschaft", sagt Dr. Jens Thiemer, Vice President Marketing Mercedes Benz Cars: "Denn Fußball verbindet: Auf dem Platz ist es egal, wo man herkommt oder woran man glaubt. Perfekt wird ein Team erst durch verschiedene Spieler mit unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten, kurz: durch Vielfalt. Das ist bei Mercedes-Benz nicht anders."
Der Integrationspreis zeichnet vorbildliche Vereins-, Schul- und Projektarbeit aus. Fast 2000 Bewerbungen sind in den vergangenen zehn Jahren eingegangen, 30 Sieger wurden geehrt. Jedes Jahr gewannen die Erstplatzierten jeder Kategorie einen Mercedes-Benz Vito. Die beiden Zweitplatzierten erhielten ein Preisgeld, seit dem letzten Jahr jeweils in Höhe von 10.000 Euro.
Die Schule am Mainbogen liegt im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Zurzeit werden an der Schule rund 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet; die Schule hat drei Intensivklassen, in denen zugewanderte Schülerinnen und Schüler erst einmal ein Jahr intensiv die deutsche Sprache erlernen können.
Einige Aktionen im Bereich Fußball und Integration: Seit über 20 Jahren gibt es das jährliche Fußballturnier, in dem die Jahrgangssieger zum Sieg kämpfen. Die Sieger spielen dann gegen die Lehrermannschaft. Am Nachmittag werden diverse Fußball- und Futsal-AGs angeboten. Qualität wird dabei groß geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler der Fitnessklassen schauen sich die Trainings der Frankfurter Eintracht an und gehen dann in die Diskussion mit Alex Meier und Co. Der FSV kooperiert seit Jahren mit der Berufsmesse mit der Schule. Seit Beginn des Jahres hat die Schule am Mainbogen ein Soccerfeld auf dem Schulhof, der das Fußballspiel auch in den Pausen und am Nachmittag erleichtert.
Prominente Gäste im Fußballmuseum vor Ort
Die diesjährigen Gewinner wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Fußballmuseum in Dortmund geehrt. Zu den prominenten Gästen des Abends gehörten Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft und Schirmherr des Integrationspreises, Cacau, 23-maliger Nationalspieler und DFB-Integrationsbeauftragter, viele ehemalige Nationalspielerinnen und Nationalspieler, darunter Bundestrainerin Steffi JonesJimmy Hartwig und Thomas Hitzlsperger sowie Dr. Dirk Jakobs, Leiter Global Diversity Office der Daimler AG.
Jakobs sagt: "Wir sind überzeugt, dass Vielfalt zu besseren Ergebnissen führt. Um als global agierendes Unternehmen erfolgreich sein zu können, ist es für uns mehr als eine Verpflichtung – es ist eine Notwendigkeit -, Vielfalt zu fördern und zu fordern. Der Sport bringt unterschiedlichste Menschen zusammen. In den Vereinen wie auch bei uns bei Daimler sind Spitzenleistungen unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Identität."

Intensivklassen-Fußballturnier in Offenbach im Mai 2016

Wir sind die Sieger!
Organisation: Zejlko Sokcevic

Schülerinnen und Schüler der Offenbacher Intensivklassen traten am Freitag, 12. Mai, beim „3. Offenbacher Fairplay Fußballturnier für Intensivklassen“ in der Turnhalle der Bachschule gegeneinander an. Hessens Sozialminister Stefan Grüttner und die Schulleitung eröffneten das Turnier, an dem 9 Schulen mit 16 Teams teilnahmen.
Es galten besondere Regeln, die den Fairplay-Gedanken unterstreichen. So wurde nicht die Mannschaft mit den meisten Toren zum Sieger gekürt, sondern diejenige mit den meisten Fairness-Punkten. Als Ehrengäste haben neben dem Schuldezernenten Paul-Gerhard Weiß auch Jimmy Hartwig, Ex-OFC- und Nationalspieler und jetzt DFB-Integrationsbotschafter, Christine Kumpert (HFV) Kreisfußballwart Jörg Wagner als Zuschauer und Ehrengäste teilgenommen und als besondere Überraschung kamen sogar zwei Spieler des OFC, Marco Rapp und Stefano Maier, mit einer riesigen Überraschung, sie brachten für die drei Erstplatzierten und die gastgebende Mannschaft Freikarten für das OFC-Spiel gegen Hoffenheim mit.
Das Turnier fand in Kooperation mit dem Fair-Play-Forum Straßenfußball für Toleranz unter der Leitung von Markus Wehenkel statt. Am Turnier nahmen die Schillerschule, Ludwig-Dern-Schule, Mathildenschule, Geschwister-Scholl-Schule, Albert-Schweitzer-Schule, Edith-Stein-Schule, Ernst-Reuter-Schule, Schule am Mainbogen (Frankfurt) und die Bachschule teil. „Die Bachschule kann Integration“, so Schul- und Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß, „und das Engagement ist zu Recht mit dem DFB-Integrationspreis 2015 geadelt worden.“
Um Schülerinnen und Schülern mit einer Einwanderungsgeschichte die deutsche Sprache näher zu bringen und den Teamgeist an der Schule zu stärken, rollt fast immer der Ball. Die Schule bietet Fußball AGs an, in denen Mädchen und Jungen gemeinsam spielen, aktuell engagiert sie sich besonders für die Integration von Flüchtlingskindern und ist Teil der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Nach dem Unterricht ist vor der AG – und das heißt eins: Fußball spielen. Wenn sich am späten Nachmittag die Schüler der Intensivklassen in der Sporthalle treffen, sind alle Sprachbarrieren schnell überwunden. Die AGs besuchen jeweils maximal 16 Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen, die seit höchstens einem Jahr in Deutschland leben. Sie sollen die deutsche Sprache möglichst schnell erlernen. Und das wirkt, denn die meisten Schüler schaffen es nach einem Jahr, in eine Regelklasse eingegliedert zu werden.
Der Wanderpokal ging im diesen Jahr über den Main an die Schule am Mainbogen Fechenheim, die als nicht-Offenbacher Gastschule eingeladen war. 

Ansprechpartner:

  • Zejlko Socevic (Klassenlehrer IK 1)
  • Elena Sivinova (Klassenlehrer IK 2)
  • Christine Georg (Schulleiterin)

 

 

 

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